Hier stehen die Forderungen der Parteisendorf — vollständig, ausformuliert und mit der Ernsthaftigkeit, die sie verdienen. Und dem Humor, den sie brauchen.
Täglich terrorisieren rücksichtslose Fahrzeugführer den Teisendorfer Marktplatz. Sie parken quer, schief, zu lang, und manchmal einfach weil sie es können. Das endet.
Die Parteisendorf fordert die sofortige Einführung einer Marktparker-Datenbank sowie eine öffentliche Prangertafel am Rathaus — analog, wetterfest, namentlich. Bei Wiederholungstätern wird der Entzug des Einkaufsrechts in der örtlichen Bäckerei geprüft.
Wer auf dem Markt parkt, parkt auf unserer Liste.
Die örtliche Bäckerei — seit Jahrzehnten erste Anlaufstelle Teisendorfs — betreibt keinen Drive-In-Schalter. Jahrelang musste man aussteigen um Semmeln zu kaufen. Im Regen. Zu Fuß. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein strukturelles Problem.
Die Parteisendorf hat die Bäckerei offiziell aufgefordert, einen Drive-In-Schalter zu errichten — mindestens für Semmeln, Kaffee und das Wochenendgebäck. Die Verhandlungen laufen. Wir führen sie persönlich.
Semmeln ohne aussteigen — das ist keine Bitte. Das ist eine Forderung.
Die Bahn ist langweilig. Das ist Konsens in Teisendorf, Bayern und vermutlich darüber hinaus. Die Deutsche Bahn hat Jahrzehnte lang die Möglichkeit gehabt, das zu ändern. Sie hat es nicht getan.
Die Parteisendorf schlägt vor: einen Looping an der Bahnbrücke. Wir sind uns bewusst, dass es technische Fragen gibt. Wir arbeiten daran. Bis zur Umsetzung fordern wir zumindest pünktliche Züge — als Übergangslösung.
Pünktlichkeit oder Looping — wir nehmen, was wir kriegen.
Das Teisendorfer Bier ist Kulturgut. Es braucht keinen Schutz — es braucht Anerkennung. Die Parteisendorf setzt sich für die UNESCO-Weltkulturerbe-Bewerbung des Teisendorfer Bieres ein.
Zusätzlich fordert die Parteisendorf verpflichtende Bierproben bei allen Gemeinderatssitzungen sowie die vollständige Abschaffung der Wassersteuer — ersatzlose Streichung.
Immer. Überall. Gegen jeden.
München hat Oktober. Wir haben April. Das Aprilfest Teisendorf wird größer als das Oktoberfest. Das ist kein Ziel. Das ist ein Versprechen. Und, zugegeben, ein Problem für München.
Die Parteisendorf hat den Antrag beim Landratsamt Berchtesgadener Land gestellt. München wurde informell informiert. Die Reaktion steht aus.
München zittert. Noch nicht. Bald.
Der Teisenberg steht nachmittags im Weg. Das ist geografisch bedingt und jahrzehntelang hingenommen worden. Die Parteisendorf ist nicht bereit, das weiter hinzunehmen.
Wir fordern Lichtlöcher durch den Teisenberg. Geologisch ist die Machbarkeit unklar. Politisch ist der Beschluss gefasst. Wir haben Gespräche mit dem Berg aufgenommen. Er war wenig kooperativ. Die Gespräche werden fortgesetzt.
Wir reden weiter mit dem Berg.
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger Teisendorfs lassen sich gegen Geld die Haare abschneiden. Die Parteisendorf nimmt diese Entwicklung ernst und stellt Fragen, die andere nicht stellen: Wer sind diese Menschen? Was tun sie genau? Braucht man einen Termin?
Wir fordern vollständige Transparenz über das Friseurgewerbe in Teisendorf. Die Bevölkerung hat ein Recht auf Antworten.
Die Bevölkerung hat ein Recht auf Antworten.
Die Parteisendorf denkt an alles. Auch an das Unwahrscheinliche. Für den Fall eines Western-Duells in der Marktstraße — und niemand kann ausschließen, dass es dazu kommt — fordert die Parteisendorf die Verteilung von Fässern als Deckungsmöglichkeiten.
Prävention. Infrastruktur. Weitsicht. Das ist Politik.
Die Parteisendorf denkt an alles. Auch an das Unwahrscheinliche.
Gegen kulturelle Aneignung. Tracht ist Heimat, Tradition und Identität. Die Parteisendorf schützt die authentische Kleidungskultur des Berchtesgadener Landes.
Wer von außerhalb kommt und Tracht trägt, wird freundlich darauf hingewiesen, dass die Parteisendorf das im Auge behält.
Wer von auswärts kommt, wird freundlich darauf hingewiesen.
„Take me home, Bundesstross — zur Stross wo i dahoam bin." Die Umbenennung des Klassikers in die bayerische Version ist längst überfällig. John Denver hätte es so gewollt. Vermutlich.
Die Parteisendorf hat den Antrag zur offiziellen Umbenennung gestellt und wartet auf Rückmeldung der zuständigen Behörden.
John Denver hätte es so gewollt. Vermutlich.
Keine Ausnahmen. Keine Diskussion. Pizza am Freitag ist kein Wahlversprechen. Es ist ein Grundrecht, das bisher einfach noch niemand niedergeschrieben hat.
Die Parteisendorf schreibt es nieder.
Das ist kein Wahlversprechen. Das ist ein Grundrecht.
Die Parteisendorf hat die Walfangfrage auf die politische Agenda Teisendorfs gesetzt. Damit ist bereits mehr passiert als in den Jahrzehnten zuvor.
Die interne Diskussion läuft. Das Ergebnis ist offen. Es wird immer offen bleiben. Bei der Gründungsversammlung enthielten sich alle Anwesenden. Einstimmig.
Kein Wal wurde bei der Erstellung dieses Wahlprogramms geschädigt. Noch nicht.
Wir diskutieren.